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 Benthullen

Meteorit Benthullen

 Benthullen

Der Meteorit „Benthullen“

(53° 2'11“ Nord, 8° 6'20 Ost)

“Benthullen“ entstand vor 4,5 Milliarden aus dem Material unseres Sonnensystems. Er zählt zu den sogenannten Chondriten, da er, wie für diese Klasse typisch, kleine runde Mineraleinschlüsse aufweist, die in keinem irdischen Gestein zu finden sind. Die genaue Bezeichnung ist die eines Chondriten der Gruppe L 6.

Bemerkenswert ist die ursprünglichen Größe vor dem Eintritt in die Erdatmosphäre. Nicht weniger als 65 bis 85 cm betrug der Durchmesser, der durch die Hitze der Luftreibung auf jetzt 26 cm reduziert wurde. Ein imposanter Feuerschweif der verglühenden Materie wird damals die Bahn von „Benthullen“ begleitet haben.

Der verbliebene Restkörper ist mit 17,25 Kg immer noch sehr eindrucksvoll und ein Superlativ in der Meteoritenwelt, denn er ist der größte Steinmeteorit Deutschlands.

„Der Zeitpunkt Entdeckung des Himmelskörpers kann nicht klar festgelegt werden, da die Angaben der Befragten zwischen 1944 und 1948 schwanken.

Den detaillierten Bericht, verfasst von Herrn Dr. Ulf Beichle, können Sie in unserer Chronik „Benthullen 1934-2009“ nachlesen. Gelagert wird der Meteorit im Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg.

Der Meteorit wurde, trotz anders lautender Gerüchte, nie als Deckelbeschwerer für ein Gurken- oder Bohnenfass benutzt.

 

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